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Vereinsgemeinschaft Ostheim

Reinhard Weider

 

Fasanenweg 14
61130 Nidderau

 

Tel.: (0177) 7852016

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Presse

Usthemer Zeltkerb 2022

 

„Vier tolle Tage bei Kaiserwetter“

-Nur zufriedene Gesichter auf der Ostheimer Kerb-

Das erste Wochenende im September stand ganz im Zeichen der Kerb, im Nidderauer

Stadtteil Ostheim. Bereits am Freitag strömten viele Junge und Junggebliebene Leute in das Festzelt an der Marköbler Strasse um die Band „Ace of Hearts“ mit ihrer begeisterden Bühnenshow zu hören und zu erleben.

Das Eventteam, mit Markus Dillmann an der Spitze, hatte alle Hände voll zu tun um die durstigen Kehlen mit kühlen Getränken zu versorgen. Bis weit nach Mitternacht frönten die Fans der Band aus dem Büdinger Raum ihren Idolen.

Der Kerbsamstag startete mit einem Fackelzug und den Kerbmädchen und Kerbburschen   sowie der Freiwilligen Feuerwehr. Es zogen viele Kinder und Jugendliche unter musikalischer Begleitung durch die Ortsstraßen und brachten den „Kerbbaum“ zum Festplatz. Hier wurde dann unter fachmännischer Leitung der Ostheimer Feuerwehr der besonders schön geschmückte Baum aufgestellt.

„Prämiere“ hieß es für den Stadtverordnetenvorsteher Jan Jakobi. Erstmals war er in Vertretung von Bürgermeister Andreas Bär der wichtigste und richtige Mann für den Bieranstich und die offizielle Kerberöffnung. Gekonnt mit drei Schlägen und der Assistenz von Ortsvorsteher Klaus Mehrling sowie Mandatsträgern aus der örtlichen Politik klappte das perfekt, fast wie in München beim Oktoberfest. 

Hüttengaudi in Usthem mit den Alpenfuzzies verbreitete super Stimmung und gute Laune. Schön waren an diesem Abend auch die feschen Dirndl der Damen und richtig kracherne Lederhosen der Männerwelt anzusehen. Bis in den frühen Sonntagsmorgen heizte die        9-Mann Band kräftig ein. Als besonderer Anziehungspunkt zeigte sich das im alpen-ländischen Stil eingerichtete „Kerbstüberl“ Da kam schon richtiges Oktoberfestflair auf.

Der Kerbsonntag stand ganz im Zeichen der Familie. Mit einem ökumenischen Gottesdienst unter der Leitung der evangelischen Gemeinschaft und dem Posaunenchor besuchte eine stattliche Zahl an „Kirchgängern“ die Freilichtveranstaltung auf dem Sportgelände des FC Ostheim. Nach dem Mittagstisch präsentierte der Posaunenchor, unter der Leitung von Sabine Braun, beste Unterhaltungsmusik. Das umfangreiche Repertoire mit flotten Liedern und volkstümlichen Weisen begeisterte „Jung und Alt“.

Im weiteren Verlauf zeigten die verschiedenen Tanzgruppen des FC Sportfreunde Ostheim ihr „Können“.  Hier wurde nochmals die schon vor den Sommerferien dargebrachte „Disney Show“ aufgeführt. Durch das Nachmittagsprogramm führte in gekonnter und unterhaltsamer Weise der Kerbbursch Stephan Baumann. Die vielen Eltern der Kids, Oma’s, Opa’s Tanten und Onkel zollten den schon fast professionellen Darbietung „standing ovation’s“.

Die Kerbmädchen Ostheim kürten zwischen den Programmpunkten ihre „neuen Prinzesseninnen“ und nahmen Anwärterinnen in ihrem Kreis auf. 

Doch nicht genug mit den FCO-Tanzgruppen, auch die Kerbburschen hatten unter Leitung und Choreografie von Marie Müller über Wochen geprobt und zeigten ihren Burschentanz.

Der Zug hat keine Bremse, Olivia und natürlich „Layla“ brachten das Kerbzelt in den frühen Abendstunden in Ektase und sorgten für einen gelungenen Abschluss der Sonntags-veranstaltung.

Ein reichhaltiges Kuchenbüffet, organisiert und verkauft von den Ostheimer Landfrauen rundete den Familientag ab.

Für den höchsten Feiertag in Usthem (Kerbmontag) hatten sich die Kerbburschen bestens gerüstet. Der Motivwagen „Burschi“ kam zum Einsatz und man forderte in einer rund zwei-stündigen Fahrt durch den Ort, die Bevölkerung auf zum Frühschoppen in das Festzelt zukommen. Dabei wurde auch an verschiedenen Stationen die obligatorische Kerb (in Form einer Flasche Hochprozentigem) gesucht.  Nach etlichen vergeblichen Versuchen in einem Haarstudio, heimischen Metzgern, Privatpersonen und der örtlichen Bäckerei sowie in der Sonnen-Apotheke, wurde man bei Doris Steuer (FCO-Ehrenmitglied) fündig. Die gut versteckte „Flasche“ war Lohn für intensive „Suche“ nach der Kerb !

Unter großen Beifall der Frühschoppenbesucher fand anschließend der feierliche Einzug der Kerbburschen auf das proppenvolle Festgelände (Zelt und Biergarten) statt. Hier unterhielten bereits die „Neuberger Buam“ alle Früh- und Mittagsschoppengäste.

Neben Bürgermeister Andreas Bär sowie Mitgliedern des Magistrat’s, konnte der Vorsitzende der VGO, Reinhard Weider, erstmals auch den Landrat des MKK, Thorsten Stolz, zu der Usthemer Kerb begrüßen.

 

Das Ostheim den Titel „Festweltmeister“ trägt, war an diesem Tag mehr als deutlich zu spüren. Alt und Jung, Groß und Klein waren zum Festplatz gekommen um schöne, abwechslungsreiche und fröhliche Stunden zu verleben.

 

Dabei zeigten die Kerbburschen wieder ihre Stärke als „Feierbiester“ und der Burschentanz wurde nochmals aufgeführt. Als neuen „Oberkerbbursch 2022“ fiel die Wahl auf Jürgen Wolf. Neue Kerbburschenanwärter sind Lukas Braun und Florian Jost, die sich in den nächsten zwölf Monaten bewähren müssen, um dann in den Kreis der Burschen aufgenommen zu werden.

 

Erst in den späten Abendstunden konnte Marc Körner und sein Begleiter von den Neuberger Buam, nach diversen Zugaben, sein tolles Musikprogramm beenden. Kurz vor Mitternacht fanden dann auch die letzten Besucher den feucht fröhlichen Weg nach Hause und somit endete dieser herrliche Tag.

 

An dieser Stelle bedanken sich die Vereinsgemeinschaft Ostheim, das Kerb-Eventteam, die Kerbmädchen und Kerbburschen bei allen Besuchern und Gästen für Ihr „Kommen“ – Ihr wart wieder super, super gut drauf und habt die Usthemer Kerb hoch leben lassen.

Den Ostheimer Vereinen, Institutionen, privaten Helfergruppen und Vereinen aus den Nidderauer Stadtteilen gilt die größte Anerkennung für den Einsatz, so die Verantwortlichen der VG Ostheim.

Reinhard Weider und Rainer Nelles (Vereinsgemeinschaft Ostheim)

Markus Dillmann (Eventteam und für die Kerbburschen) Marie Müller (für die Kerbmädchen)